Social Media delegieren

 

Viele kleinere und mittlere Unternehmen hadern noch immer mit der Nutzung von Social Media und den Möglichkeiten des direkten Kundenkontakts. Eine Lösung für dieses Problem könnte das Delegieren oder sogar Outsourcen der entsprechenden Aktivitäten darstellen. Doch wie wie weit können Unternehmen und Fachabteilungen Social Media delegieren?

Einfache Monitoring-Dienstleistungen können durch einen internen oder externen Social Media Analyst im Auftrag übernommen werden: Überwachen, analysieren, rapportieren und evtl. auch Empfehlungen abgeben. Eine Sekretärin, ein Student oder eine Agentur können operative Arbeiten übernehmen, wie redaktionelle Beiträge auf Facebook, Google+ und Twitter posten und triviale Fragen beantworten.

Dies ändert sich spätestens, wenn unternehmensbezogenes Wissen gefragt ist, Fragen aus der Community strategischer Natur werden, der Koordinationsbedarf für eine Antwort zu gross wird und glaubwürdig, authentisch und ganzheitlich im Sinne des Unternehmens kommuniziert werden soll. Hier erweist sich die Inhouse-Lösung, die auf der entsprechenden Hierarchiestufe angesiedelt ist, als nachhaltiger und sinnvoller. Mails, Telefone und Sitzungen erledigen die betroffenen Personen in einem KMU in der Regel ja auch selber. 

Ob dies dann der Chef, der Marketingleiter oder sogar ein Social Media Verantwortlicher übernehmen, ist eine Frage der Ausgestaltung der Social Media Strategie, der Prozesse und auch der Unternehmensgrösse und Social Media Reife. Dabei muss die verantwortliche Stelle in jedem Fall Zugriff auf die entsprechenden Fachpersonen haben, fest im Unternehmen verankert sein und über die nötigen Ressourcen verfügen (Zeit, unternehmerisches, fachliches und aufgabenbezogenes Know-how, Tools und Technologien, etc.).

 

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